Konzeption
Die musikkulturschule ist eine gemeinnützige Einrichtung und will als solche Musik, Kunst, Kultur und kreative Bildung fördern und auch zu Personen bringen, die rein ortsgebundene Angebote nur schlecht oder gar nicht in Anspruch nehmen können: Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene in ländlichen oder strukturarmen Regionen, in denen die Konsequenzen bevölkerungspolitischer Entwicklungen besonders deutlich zu spüren sind.
Hier setzt die musikkulturschule mit einem dezentralen Angebot an, das „jeden dort abholt, wo er steht“. Sie greift damit ein Konzept auf, das sich in Skandinavien seit vielen Jahrzehnten bewährt und das davon ausgeht, dass das Recht auf Zugang zu kultureller Bildung für alle, unabhängig vom Wohnort, zu den Grundpfeilern des Bildungs- und Demokratieverständnisses gehört.
Ein wichtiges Ziel dabei ist auch, das Wachsen lokaler Gemeinschaften zu fördern, eventuell entstehende Gruppen zu festigen und neue Bindungen zu unterstützen. Dabei ist nicht allein das Unterrichtsangebot entscheidend. Das gemeinsame und im besten Sinn nachbarschaftliche Erleben vor Ort ist die Voraussetzung für Kommunikation und damit Gemeinschafts-Kultur.
Die musikkulturschule nimmt darüber hinaus Kontakt zu öffentlichen Institutionen wie Schulen, Krankenhäusern und Altenheimen auf, um in Kooperation mit den jeweiligen Leitungen direkt vor Ort musisch-kulturelle Aktivitäten zu initiieren, fördern und durchzuführen.